Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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gab er ſich nach Woodhurſt, wo er noch immer

weilte. Das Gefühlvolle ſeines Temperaments gab ſeinem Abſchiede von Lady Mary eine unge⸗ meine Innigkeit; er bat feierlich um ihre Freund⸗ ſchaft, als ein Gegengeſchenk für die ſeine. Zu ſeiner Ehre aber müſſen wir hier bemerken, daß er, außer von dieſer ruhigen, heiligen Empfindung, nie von einer andern geſprochen hatte. Er kannte

die ehrgeizigen Ausſichten, die ſein Vater für

ihn hegte, und fühlte zu gut, daß er noch zu jung ſey, um ſich ſchon unauflöslich zu feſſeln, als daß er, obgleich ihn die Trennung von Lady Mary bekümmerte, ſich dennoch nicht hätte eini⸗ germaaßen leicht fühlen ſollen, ſich ihrer ſo hin⸗ reißenden Nähe entzogen zu ſehen.

So waren Osmonds Gefühle. Sollen wir zu denen des lieblichen Weſens zurüͤckkehren, von dem er ſich trennte? Ach nein! wir haben ja geſehen, wie ſie ſein Bild mit Thränen benetzte, wir haben gehört, wie ſie mit ſchmerzerfüllter Bruſt ihn von jedem Vorwurfe freiſprach. Nur einen Blick noch wollen wir auf ſie richten, bevor

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