Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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grub ſich Osmond Leſſingham in ein altes, dem Grafen gehöriges Jagdſchloß, das nur ſelten von dieſem oder von einem Mitgliede ſeiner Fa⸗ milie beſucht ward, bis, wie wir unſerm Leſer

bereits erzählten, der Zorn über das Ausblei⸗

ben des Sohnes ſich ſo ſehr des Vaters bemäch⸗ tigte, daß er beſchloß, ſich ſelbſt dorthin zu bege⸗ ben, um jenen zuruͤckzuholen, falls der Jüngling auch jetzt noch Anſtand nehmen ſollte, dem väter⸗ lichen Gebote zu gehorchen.

Nicht ohne einigen Grund beklagte der Graf

den räthſelhaften Hang zur Einſamkeit, der ſei⸗

nen zweiten Sohn, auf den er rückſichtlich der Talente und Geiſtesgaben deſſelben die gegrün⸗ detſte Hoffnung für das fernere Emporſteigen ſeiner Familie gebauet hatte, beſallen worden war. Sein älteſter Sohn, Lord Leſſingham, war in der That in Hinſicht des Verſtandes von der Natur ſo mäßig bedacht, daß man durchaus nicht die Erwartung hegen konnte, er werde ſich je in der Welt auszeichnen. Er war mit einem Hofmeiſter auf Reiſen geſandt, und von ſeinem