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Da ward das Fenſter zugemacht, ein Geräuſch, welches ihn aufſchreckte und ihn mit Beſorgniß erfüllte, denn er fürchtete jetzt, ſich unbemerkt entfernen und wegbegeben zu müſſen, ohne ſie geſprochen zu haben. Jetzt, da ſich ihre Her⸗ zen, zwar ohne daß ſie es wußte, zu einem und demſelben frommen Geſchäft vereint hat⸗ ten, ſchien ihm unmöglich.
Lady Mary hatte unterdeſſen das Fenſter nur erſt halb geſchloſſen— noch immer ſtand ſie da— zögernd, ihre ſanften Augen zum Himmel emporgehoben, in den vollen Mond ſchauend, ſo, als zeige ihr ſein mildes Licht die Bilder ihres längſt entſchwundenen Glücks.
Als ſie ſo hinaufblickte ſprach ſie:„ja, ja,“ ſie ſprach ſeinen Namen aus.—
„Osmond!“ ſo höͤrte er ſie deutlich ſagen. „Wie wahrhaft hätte ich ihn lieben können! wie wahrhaft!“— ſie ſeufzte tief.
Jetzt vermochte Osmond den Ausbruch ſei⸗ ner Gefühle nicht mehr zu unterdrücken— auch ſeiner Bruſt entſtieg ein ſchwerer Seufzer—


