Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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Und Dein Vater? nahm Osmond nach einer feierlichen Pauſe wieder das Wort. 4

Er trat in mein Zimmer, erwiederte Ca⸗ roline,ich hatte mich ſo eben von meiner knieenden Stellung erhoben, aber meine Wan⸗ gen trugen noch die Spuren meiner Thränen. Er glaubte, der Gedanke an eine Zuſammen⸗ kunft mit Dir berunuhige mich, und er bemühete ſich, mich davon zuruckzuhalten; aber ich ver⸗ ſicherte ihn, daß er ſich irre.

Was bekummert Dich denn ſonſt, meine gute Caroline? fragte er,ſage mir meine Tochter, kann Dein Vater Dein Leiden viel⸗ leicht in etwas mindern? So ſprechend drückte er mich an ſein Herz. Ach, Osmond, was ich in jenem Augenblicke fühlte, ich vermag es nicht zu ſchildern. Ich ſeufzte, ſo, als wollte mein Herz brechen aber noch einmal flehete ich zu Gott um Muth und dann ſank ich zu den Fuͤßen meines Vaters und bekannte ihm Alles Alles! Und er fluchte dem Elenden! der