Troſt— Troſt— ein Freund, ein Rath⸗ geber und aufs Neue emtſtrömten Thränen
ihren Augen.
„Armes Kind,“ entgegnete der Unhekannte, mit einem Tone des innigſten Mitleides,„ich will Ihr Freund ſeyn, in ſo fern ich es ver⸗ mag. Sprechen Sie, worin kann ich Ihnen dienen? Hier aber iſt nicht der Ort zu einem ſolchen Geſpräch,“ fügte er hinzu,„nennen Sie mir Ihre Wohnung, ich werde morgen zu Ih⸗ nen kommen.“
„Ich wohne bei Miſtreß Allen in St. James
Street,“ ſeufzte die arme Coroline.“
„In St. James Street,“ wiederholte der Fremde etwas erſtaunt, ſo als hätte er erwar⸗
tet eine unbedeutendere Gegend der Stadt genannt zu hören.„ So werde ich mich dort einfinden,“ ſprach er,. zuvor aber müſſen Sie mir Ihr hei⸗ liges Verſprechen geben, nie den unbedachten Schritt noch einmal thun zu wollen, an den ich ſo glücklich war Sie zu verhindern.“


