Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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por zu heben,„mein Gott, mein Vater!“ aus⸗ zurufen, und dann— ſie bebte zurück— aber ſo gewiß Himmel und Erde ſind, ſie würde dennoch den furchtbarſten Vorſatz ausgeführt haben, wäre ſie nicht in dem Augenblick, eben als ſie im Begriff ſtand, ſich in die Fluth hin⸗ abzuſtürzen, von einer unſichtbaren Hand zurück⸗ gehalten worden. Eine Stimme rief:„Halt ein, Unglückliche, um Gotteswillen, halt ein!⸗ die verwirrten Ideen der Leidenden wurden bei dieſem Zuruf erſchüttert, ein ſchneller aber er⸗ greifender Gedanke, daß ſie von einem unge⸗ heuren Verbrechen abgehalten ſey, durchzuckte ihr Gehirn.„Verzeihung, Verzeihung!, jam⸗ merte ſie, kaum wiſſend was ſie ſprach, und niederſtürzte ſie auf ihre Kniee, zu den Füßen ihres Erretters.

Das Licht einer unfernen Leuchte war nicht hell genug, ihre Jugend und Schönheit erblicken zu laſſen, aber eines ſolchen Antriebes bedurfte es auch nicht, um das Mitleid desjenigen rege zu machen, zu dem Sie ſprach. Der Fremde