anwenden könne, als wenn er fremde Höfe be⸗ ſuche, bevor er ſelbſt als Staatsmann in Thä⸗ tigkeit träte.
Die Anſtalten zu ſeiner Abreiſe waren ſchnell getroffen, ein kurzer Abſchiedsbeſuch ward zu Arlington Park gemacht; Osmond wollte anfangs auch der Lady Mary zu Richmond perſönlich Lebewohl ſagen; als er aber an das zarte Ver⸗ hältniß zwiſchen ihr und ihm dachte, zog er vor, ſchriftlich von ihr Abſchied zu nehmen.
Err berührte in dieſem Schreiben die Geſchichte ſeiner Liebe zu Carolinen nur obenhin, bemer⸗ kend, daß er Lady Marys Rath auf das Ge⸗ naueſte gefolgt ſey, daß er den Schritt gethan habe, den ihm Ehre und Pflicht zu thun gebo⸗ ten hätten, daß dieſer aber erfolglos geblieben wäre, und daß er ſich nun in dieſer Ruckſicht völlig vorwurfsfrei glaube.
Die Antwort auf dies Schreiben enthielt nur aufrichtige Wünſche für ſein Wohl, und die


