Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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ſchaft hingab! Aber es ſoll nun zu Ende ſeyn die kleine, eigenſinnige In dieſem Augenblick aber ward ſeyn Gedächniß von zärt⸗ lichen Erinnerungen berührt, und er ſprach das ſchmähende Wort nicht aus, das ſchon bereit war über ſeine Lippen zu ſchlüpfen. Sie war ja überdem krank unglücklich von der ſie liebenden Familie getrennt und durch wen, durch wen? Wer hat in ihre Bruſt jenen Feuer⸗ brand der Reue geſchleudert, der ſo gewalt⸗ ſam darin loderte, daß die Qual, die ſi ſie empfand, ſie der friedlichen einſt friedlichen Heimath entführte, weil ſie nicht ertragen konnte, die Zerſtörung mit anzuſchauen, die die wilde Lei⸗ denſchaft eines einzigen Mannes darin angerich⸗ tet hatte.

Großer Gott, vergieb mir! flehte Osmond von Entſetzen erfaßt, als ſeine geſchäftige Phantaſie das Gemälde des Unheils, deſſen Ur⸗ heber er war, vor ihm entfaltete.Wie un⸗ ſchuldig, wie liebenswürdig war ſie, welch ein reines Kind der Natur! Ich kann es nicht er⸗