Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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mühen dem göttlichen Vorbilde, deſſen Blut für unſere Sünden floß, ähnlich zu werden.

So groß aber auch die Ehrfurcht war, die Osmond für ihre erhabenen Warnungen empfand, trug doch auch Grevilles Rede, wenn er von ernſthaften Gegenſtänden ſprach, das Gepräge der Rechtſchaffenheit und der Wahr⸗ heit.Wie achtungswerth er iſt, dachte Os⸗ mond, und da bei ihm ſchnell die Gedanken in Worte uͤbergingen, hatte jener kaum ge⸗ endet, als der junge Mann ihm auch ſchon das Gefühl ausdrückte, welches er in ihm er⸗ regt hatte.

Ich habe ſtets auf Sie, als auf den be⸗ neidenswertheſten Menſchen geblickt, ſprach er.

Und warum? fragte Greville mit einem Lächeln.

Weil Sie im Stande ſind das zu thun, deſſen ich noch keinen Sterblichen fähig fand.

So beſäße ich ja einen Werth, den ich ſelbſt in mir nicht geſucht, entgegnete Gre⸗