Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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gemacht hat. Aber nein! fuhr er fort, indem er gegen das

Thor ſtieß, welches nachgab,die Chuͤr ſteht einladend of⸗ fen, und hier ſtehen wir auf dem verbotenen Grunde, ohne anderes Hinderniß, als den paſſiven Widerſtand eines ſchwe⸗ ren, ſich in rußigen Angeln bewegenden eichenen Thores.

Sie ſtanden nun in einer Allee von ſolchen alten Baͤu⸗ men uͤberſchattet, wie wir beſchrieben haben, um welche in fruͤherer Zeit hohe Taxus⸗ und Dornen Hecken gezogen waren. Dieſe aber, ſeit vielen Jahren unbeſchnitten, zu ge⸗ waltigen Buͤſchen und Zwergbaͤumen aufgeſchoſſen, ſtreckten ihre dunkeln melancholiſchen Zweige uͤber den Weg, den ſie einſt beſchirmten. Die Allee ſelbſt war mit Gras uͤberwach⸗ ſen, und an einigen Strllen trockne Reiſer aufgehaͤuft, wel⸗ che von den in den benachbarten Park gefaͤllten Baͤumen, um auszutrocknen, hieher gebracht worden waren. Kleinere Pfade und Alleen, welche an verſchiedenen Punkten den Hauptweg durchkreuzten, waren ebenfalls hie und da durch aufgehaͤuftes

Gebuͤſch oder durch dichtverwachſene Brombeerbuͤſche beengt

Ueberdem verbreitete dieſe Verwuͤſtung, die immer einen ſo karken Eindruck auf uns macht, wenn wir das, was die Menſchen durch Kunſtfleiß hervorbrachten, durch Nachlaͤſſig⸗ keit wieder verfallen, und die Merkmale des geſellſchaftlichen Lebens nach und nach wieder durch die Gewalt der Vegeta⸗ tion, den ungeheuren Umfang der Baͤume und das allzugroße Ausbreiten ihrer Aeſte verſchwinden ſehen, ſelbſt wenn die Sonne am hoͤchſten ſtand, eine feierliche Daͤmmerung uͤber dieſe Scene und wirkte auf gleiche Weiſe auf die Seele de⸗ rer, die dieſe Gegend beſuchten. Dies ward ſelbſt von Mi⸗

chael Lambourne gefühlt, ſo wenig es auch ſonſt ſeine Ge⸗

wohnheit war, fuͤr andere Eindruͤcke empfaͤnglich zu ſeyn, als