— 28— „Topp! die Wette gilt,“ rief der Kraͤmer,„ich hoffe diesmal zu gewinnen, waͤreſt Du auch ſo froch als der Teufel ſelbſt. Unſer Wirth hier iſt Zeuge, und ich will bei ihm den Betrag in Geld niederlegen, bis ich Leinwand dafuͤr ſende.“ „Ich habe nichts damit zu thun,“ ſagte Giles Gosling; „trink' Du deinen Wein in Ruhe, Vetter, und laß ſolche
Wetten bleiben. Ich ſtehe Dir dafuͤr, Tony Foſter hat Ge⸗
walt genug, Dich in Oxford Caſtle einſperren zu laſſen, oder deine Fuͤße mit den Fußeiſen bekannt zu machen.“
„„Das hieße nur eine alte Bekanntſchaft erneuern, ſagte der Kraͤmer,„Michaels Schienbeine und die Fußeiſen in der Stadt, ſind ſchon vor langer Zeit gute Bekannte geweſen; aber er muß die Wette halten, oder Abſtand bezahlen.“
„ Abſtand,“ rief Lambourne,„ich lache dazu, und achte Tony Foſters Zorn nicht ſo viel, als eine Palerbſe. Beim
heiligen Georg, ich will ſeine Duleinea beſuchen, er mag
wollen oder nicht.“
„Ich wollte gern die Haͤlfte Eurer Wette zahlen, wenn es mir erlaubt waͤre, Euch bei dem Abentheuer zu begleiten,“ ſagte Treſſilian.
„Und welchen Vortheil wuͤrde Euch das bringen, Herr!“ fragte Lambourne.
„Keinen andern,“ entgegnete Treſſilian,„als den,
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Zeuge Eurer Geſchicklichkeit und Eures Muthes zu ſeyn. Ich
bin ein Reiſender, den eben ſo ſehr nach ſeltſamen Vorfaͤl⸗
len und ungewoͤhnlichen Begebenheiten verlangt, als den
Rittern der Vorzeit nach Abentheuern und Waffenthaten.“
„Wenn es Euch Spaß macht, einen Philiſter prellen zu ſehen,“ erwiederte Lambourne,„meinetwegen, mir gilt es
gleich, wer meine Geſchicklichkeit bewundert. Alſo hier dies
Glas, auf den gluͤcklichen Erfolg, und wer mir nicht Boſchei 8


