Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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an dieſem merkwuͤrdigen Tage fuͤr den Eingang der Koͤnigin beſtimmt war, 2 3 3 Hier fanden die Graͤfin und Wayland das Thor, welches von der Warwicker Landſtraße hineinfuͤhrte, durch einen Trupp berittener Trabanten von der Leibgarde der Koͤnigin bewacht; ſie trugen vergoldete Bruſtharniſche, Sturmhauben ſtatt ihren gewoͤhnlichen Muͤtzen, und hielten ihre Carabiner auf den Schenkel geſtemmt. Dieſe Garden, welche immer Dienſte thaten, wenn die Koͤnigin in Perſon zugegen war, ſtanden hier unter dem Befehle eines Marſchalls, auf deſſen Arm ein Baͤr und ein Knotenſtab, Leiceſters Wappen, ſicht⸗ bar war, und wieſen jedermann zuruͤck, mit Ausnahme der eingeladenen Gaͤſte und ſolcher Perſonen, welche anlangten, um zu den Luſtbarkeiten mit beizutragen. Das Gedraͤnge am Eingange war daher außerordentlich

groß, und Menſchen von allen Gattungen brachten die ver⸗

ſchiedenartigſten Ausfluͤchte zum Vorſchein, um eingelaſſen

zu werden, fuͤr welche aber die Wache ein unzugaͤngliches

Ohr zeigte, ſich auf den Befehl der Koͤnigin und auf ihren bekannten Widerwillen gegen ein allzugroßes Gedraͤnge beru⸗ fend. Mit denen, welchen ſolche Antwort nicht genuͤgte, machten ſie wenig Umſtaͤnde, und draͤngten ſie entweder ver⸗ mittelſt ihrer Pferde zuruͤck, oder lehrten ſie Vernunft mit den Ladeſtoͤcken ihrer Carabiner. Dieſe letzte Verfahrungs⸗ weiſe brachte unter der Menſchenmaſſe ein Hin⸗ und Her⸗ wogen hervor, welches Wayland fuͤrchten ließ, von ſeiner Reiſegefaͤhrtin gewaltſam getrennt zu werden; auch wußte er nicht, welches Vorwandes er ſich bedienen ſollte, um Einlaß zu erhalten, und ſuchte eben in ſeinem Gehirne nach einem ſcheinbaren Grunde, als der Marſchall des Grafen, welcher ihn ins Auge gefaßt hatte, ploͤtzlich zu Wayland's nicht ge⸗ ringem Erſtaunen ausrief:Macht Platz, ihr Garden! Platz für den Burſchen dort im gelben Mantel! Kommt nur heran, und ſputet Euch! Nur heran, Herr Haaſenfuß, mit euerm Weiberzeug!

Als Wayland von dem Marſchall dieſe dringende, aber

nicht ſehr hoͤfliche Einladung empfing, ſtand er einen Augen⸗ blick ſinnend, ob auch wirklich dieſe Rede an ihn gerichtet