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verlaſſen hatte, ſprach ſie zu ſich ſelbſt:„Vergeblich iſt mein Bemuͤhen, Ruhe zu erkuͤnſteln, ſelbſt dieſen armſeligen Bur⸗ ſchen taͤuſcht mein verſtellter Muth nicht, und leicht gewahrt er die Angſt, die mich verzehrt.“
Sie verſuchte nun, dem Rathe ihres Fuͤhrers zufolge, einige Nahrungsmittel zu ſich zu nehmen, war aber gendͤ⸗ thigt, ihr Vorhaben aufzugeben, denn ſie fuͤhlte ſich, ſobald ſie auch nur das geringſte genoß, unwohl bis zum Erficken. Einen Augenblick darauf erſchienen die Pferde, und die Graͤfin empfand, als ſie das ihrige beſtieg, jene Erquickung, welche freie Luft und Abwechſelung des Orts in ſolchen Faͤl⸗ len zu gewaͤhren pflegen.
Es traf ſich fuͤr die Abſicht der Graͤfin gluͤcklich, daß Waylands fruͤhere herumſtreifende Lebensweiſe ihn mit allen Haupt⸗ und Nebenwegen von ganz England, und alſo auch mit denen der ſchoͤnen Grafſchaft Warwick bekannt gemacht hatte. Denn ſo groß war der Schwarm, welcher von allen Seiten herbeiſtroͤmte, dem Einzuge der Monarchin in die brachtvolle Behauſung ihres Guͤnſtlings beizuwohnen, daß alle Hauptſtraßen von der Menſchenmaſſe gehemmt waren, und die Reiſenden nur auf Nebenwegen, welche weit um⸗ führten, dahin gelangen konnten.
Die Hoffouriere waren der Koͤnigin vorangegangen, um auf den Pachthoͤfen und in den Doͤrfern alles zuſammen zu treiben, was zum Unterhalte der Majeſtaͤt und ihres Gefolges erforderlich war; wofuͤr die Eigenthuͤmer dann ſpaͤterhin erſt eine ſaumſelige Zahlung von dem gruͤntuchenen Tiſche erhielten⸗ Die Haushofmeiſter des Grafen von Leieeſter hatten zu dem⸗ ſelben Endzwecke die Gegend durchkreuzt, obgleich viele ſeiner Freunde und Anhaͤnger dieſe Gelegenheit benutzten, ſich bei ihm beliebt zu machen, indem ſie von nah und fern unge⸗
heure Vorraͤthe von Wildprett, Getraͤnken und Delikateſſen
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