Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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Wer aber iſt die Dame, die mit Dir kam? ich ſah Dich in Verlegenheit, als jener die Frage that, und zog zu deinem Beiſtande aus. Aber jetzt, lieber Wayland, muß ich wiſ⸗ ſen, wer ſie iſt.

Du ſollſt noch funfzig beſſere Dinge erfahren, mein Junge! ſagte Wayland;aber für jetzt halte mit deinen Fragen ein. Ihr geht nach Kenilworth; wir wollen auch dahin, deines huͤbſchen Geſichts und deiner zuſterliche Ge⸗ ſellſchaft wegen.

Du haͤtteſt ſagen ſollen, wegen mefnes poſſierlichen Geſichts und meiner huͤbſchen Geſellſchaft, ſagte Dickie, wie aber wollt Ihr mit uns reiſen, ich meine, unter wel⸗ chem Character?

Unter dem, den Du ſelbſt mir angewieſen, erwiederte Wayland,als Gaukler; Du weißt, ich habe Talent dazu.

Aber die Lady, die Lady, fuhr Dickie fort,glaube mir, es iſt eine ſolche, und Du biſt jetzt in einem Meere von Unruhe ihretwegen, dein ganzes Weſen verkuͤndet's mir deutlich.

Du biſt ein Thor, ſagte Wayland,meine Schweſter iſt's ſie hat Talente, ſpielt meiſterhaft die Laute, ihr Ge⸗ ſang wuͤrde ſelbſt die Fiſche aus dem Waſſer locken.

O, laß ſie doch gleich einmal ſpielen; ich liebe die Laute uͤber alles, obgleich ich ſie noch niemals ſpielen hoͤrte.

Und wie kannſt Du ſie denn gern haben, wenn Du ſie nicht hoͤrteſt, Springkobold? fragte Wayland.

Wie die Ritter ihre Damen in den alten Geſchichten, vom Hoͤrenſagen, erwiederte Dickie.

Dann liebe ſie noch ein Weilchen laͤnger vom Hoͤren⸗ ſagen, ſagte Wayland,bis meine Schweſter ſich von der Reiſe erholt haben wird. Hol⸗ der Teufel die Neugier ſeines Sproͤßlings, murmelte er dann vor ſich hin.