Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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mag, ſagte Varney,das iſt ein naͤrriſcher Fall. Was meinſt Du, Lambourne, haſt Du Luſt Gevatter zu ſtehen? ſollte der Teufel die Pathen ausſuchen, koͤnnte er keinen

tauglichern, als Dich, finden. 3

Mit Ausnahme derer, die mich an Tuͤchtigkeit uͤber⸗ treffen, entgegnete Lambourne mit der hoͤflichen Unver⸗ ſchaͤmtheit eines Untergebenen, welcher weiß, daß ſeine Dienſte unentbehrlich, und ihm ſolche Freiheiten erlaubt ſind.

Und wie heißt der Teufel und die Teufelin, die ihre Zeit ſo ſchlecht gewaͤhlt haben? fragte Varney;wir koͤn⸗

naen jetzt keinen der Schauſvieler zu Kenilworth entbehren.

Gaudet nominis Sybillae, ſagte die erſte Maske, ſie heißt Sybilla Laneham, Ehefrau des Herrn Richard Laneham.

Des Thuͤrſtehers am Geheimenraths⸗Saal? fiel Var⸗ ney ein;ſie iſt nicht zu entſchuldigen, denn es fehlt ihr ja nicht an Erfahrung in ſolchen Dingen. Wer aber waren die Beiden, ein Mann und ein Frauenzimmer, wenn ich nicht irre, die vor uns ſo ſchnell den Huͤgel hinan trabten,

gehoͤren ſie auch zu eurer Geſellſchaft?

Wayland war ſchon im Begriff auf dieſe Furcht erre⸗ gende Frage eine Antwort zu wagen, als der kleine Teufel ſich ploͤtzlich dicht an Varney draͤngte, und ihm zurief:das war eben unſer Satan Major, und das Weib war die Heb⸗ amme, deren Beiſtand unſerer leidenden Gefaͤhrtin durchaus nothwendig war. 1

Alſo eine ſolche weiſe Frau iſt auch zugegen, ſagte Varney;nun beim Teufel, ſie ritt auch, wie jemand, deſ⸗ ſen Gegenwart Noth thut; trefflich, da habt Ihr ja wohl gleich eine Stellvertreterin fuͤr Lanehams Weib?

An Teufel und Teufelinnen fehlt es in unſerer Geſell⸗.

ſchaft nicht, erwiederte der Zwerg,ſie ſind in der Welt 3 O 2