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reicht hatten, wo ſie ihren Pferden etwas Futter reichen ließen, trat ein armer Geiſtlicher, der Pfarrer des Ortes, aus einer kleinen Hütte, ſich an die Reiſenden mit der Bitte wendend, daß, falls einer von ihnen etwas von der Wundarzeneikunſt verſtände, dieſer doch in ſeine Behau⸗ ſung treten möchte, um einem ſterbenden Manne beizu⸗ ſtehen. 4 Wayland verſprach ſein beſtes zu thun, und er⸗ fuhr, während der Geiſtliche ihn in die Hütte führte, daß der Mann in einer Entfernung von ungefähr einer Meile vom Dorfe auf der Landſtraße von einigen früh an das Tagewerk gegangenen Bauern gefuinden, und von ihm, dem Pfarrer, mildthätig in ſeine Hürte aufgenom⸗ men worden ſey. Er hatte eine Schußwunde empfangen, welche offenbar tödlich war, ob er ſolche aber in irgend einem Kampfe, oder von Mörderhänden erhalten hatte, konnte man nicht erfahren, da er im heftigen Fieber lag, und irre ſprach. Wayland trat in das dunkele, niedere Zimmer; allein kaum hatte der Pfarrer die Vorhänge zurückgezogen, als er auch in dem verzerrten Geſichte des Sterbenden die Züge Michael Lambournes erkannte⸗ Unter dem Vorwande, etwas aus ſeinem Gepäcke her⸗ beizuholen, deſſen er bedürfe, benachrichtigte Wayland ſogleich ſeine Reiſegefährten von der gemachten Entdeckung, und unverzüglich, von furchtbarer Ahnung getrieben, folgten ihm Treſſilian und Raleigh in die Hütte.
Der Elende lag ſchon in den letzten Zügen, und ſelbſt ein geſchickterer Wundarzt, als Wayland, hätte ihm nicht zu helfen gewußt, denn die Kugel war ihm grade durch den Leib gegangen. Er war indeſſen ziemlich bei Sinnen, denn er kannte Treſſilian, und machte ein
Zeichen,


