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Hauſes, und der Baronet blickte Harley mit einem bedeutenden Laͤcheln an; da erfaßte eine frohe Ah⸗ nung das Herz unſeres Helden.„Ja, ja, ſie iſt es,“ rief Sir George,„ich eilte voraus, Dich auf die Erſcheinung der Geliebten vorzubereiten. Ihr Anblick und die frohe Kunde zu gleicher Zeit wuͤrden Dich gewaltſam erſchuͤttert haben.“ Har⸗ leys Herz pochte in maͤchtigen Schlaͤgen, er wollte der Geliebten entgegenfliegen, aber er vermochte es nicht, denn die Freude laͤhmte ſeine Glieder. Da vernahm er nahende Schritte, die Thuͤr ward ge⸗ offnet— und von Caroline und ihrem Gatten gefuͤhrt, zeigte ſich die liebliche Emilie ſeinen Blicken, mit noch von Gram gebleichten Wangen, doch mit vor Entzuͤcken leuchtenden Augen. Der Baronet ging ihr entgegen und ſchloß ſie in ſeine vaͤterlichen Arme, wobei Thraͤnen uͤber ſeine Wan⸗ gen rollten. Dann fuͤhrte er ſie ſchweigend, denn die Gefuͤhle in ſeiner Bruſt beraubten ihn der Sprache, den noch immer vor Wonne erſtarrten Harley zu. Er erfaßte die Hand der Tochter und legte ſie in die des jungen Mannes, in deſſen Adern, bei der Beruͤhrung der Holden ploͤtzlich


