Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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Augen erziehen zu laſſen, konnte ich ihn zu kei⸗ ner Aenderung dieſes Entſchluſſes bewegen, ohne fuͤr mein Benehmen ihm Gruͤnde zu geben, die zu beruͤhren ſchmerzvoll und gefaͤhrlich war. Fern ſey es uͤbrigens von mir, eine Luͤge vertheidigen zu wollen, die mich jetzt mit Reue und Schaam erfuͤllt, indem ich Ihnen erklaͤre, daß Charles Harley nicht Ihr Sohn iſt.

Aber wenn auch die Buͤßende in den letz⸗ ten Stunden ihres Lebens es fuͤr ihre Pflicht haͤlt, Ihnen darzuthun, daß der, den ſie Ihrer Liebe anvertrauete, auf dieſe nicht die Anſpruͤche eines Sohnes hat, verlangt doch auch die Natur, daß die Mutter das Wort fuͤr ihr Kind fuͤhrt. Sei⸗ ner vorzuͤglichen Eigenſchaften haben Sie oft ge⸗ gen mich erwaͤhnt. Ziehen Sie Ihre Hand nicht von ihm ab, iſt er Ihnen gleich nicht nahe ver⸗ wandt! Wenn Sie meiner, der bald nun im Grabe Schlummernden, mit Freundlichkeit geden⸗ ken, o dann uͤbertragen Sie dieſe Gefuͤhle auf ihn. Ich fuͤhle meine Kraͤfte ſchwinden leben Sie wohl Sir George leben Sie wohl auf immer! Verzeihen Sie mir den an Ihnen