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ten und drückte dem Entſeelten die Augen zu; da öffneten ſich die Flügelthüren, und Eleonore Chriſtine trat ein, ſie, welche ſpäterhin als ul⸗ felds Gemahlin den Wechſel des Glücks in ei⸗ nem ſo hohen Grade erfuhr, unter dem jetzigen König, Chriſtian dem Fünften, ohngefähr vor einem Jahrr ihre Freiheit wieder erhielt, und jetzt das Schloß Mariboe bewohnt. Sie war damals kaum zehn Jahre alt, und jedermann wußte, daß ſie Chriſtian des Vierten liebſtes Kind war. Der König bedeckte ſchnell das Ant⸗ litz der Leiche mit einem Tuche und trat dann ſeiner Tochter entgegen.„Was willſt Du hier, Eleonore?“ fragte er,„gebot ich Dir nicht bei Deiner Schweſter zu bleiben.“—„Ach, mein Vater, ich vermochte es nicht,“ antwortete die Kleine,„ich wollte ſo gerne wiſſen, wie es hier ſtände.“—„Komm, mein Kind,“ ſagte der König,„laß uns zu Deiner Schweſter zurück⸗ kehren.“—„Wie, Ihr wollt fort von hier, mein Vater,“ fiel Eleonore ein,„iſt denn keine Rettung— gar keine Hoffnung?“„Nein!“ erwiderte der König mit einem Tone, der furchrbar im Gemache wiederhallte. Wir alle


