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Das Ideal
Entstehung
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Dein Gemach, oder ich ſtürze Dich hinab in den Schloßgraben! Ich wandte mich und ſchickte mich an, ſeinem Gebote Folge zu leiſten, aber ich vermochte mich nur langſam fort zu bewegen, denn ich zitterte wie Espenlaub; meine Füße konnten mich kaum tragen, ich glaubte er ſey plötzlich wahnſinnig geworden, und wußte nicht, wie ich mich dabei benehmen ſollte; da vernahm ich eilende Schritte hinter mir, es war Joſephs Begleiter, der oben erwähnte Hein⸗ rich Müller.Beruhigt Euch, ſprach er zu mirIhr kennt ja ſeine Heftigkeit.Was aber wollte er denn? fragte ich, indem Thrä⸗ nen meinen Augen entſtrömten,was habe ich denn verbrochen?Ihr wißt es ja, die Wel⸗ ſchen ſind argwöhniſch und eiferſüchtig, er ge⸗ rieth in Zorn, weil er Euch um dieſe Zeit an dieſem einſamen Orte fand.Unmöglich! rief ich aus,wie konnte er einem Verdachte gegen mich Raum geben, ich war ja nur aus⸗ gegangen, um zu ihm zu gehen.überdem unterbrach mich Müller,hatte er ſich wegen einer Unpäßlichkeit bei ſeinem Herrn krank mel⸗ den laſſen; dennoch wollte er ſich jetzt insgeheim