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„Iſt das die Gräſin?“ fragte Eliſabeth mit kaum vernehmbarer Stimme.
„Nein,“ entgegnete Holſt,„das iſt Mag⸗ dalena Boiſen, welche mit uns in Holland war.“
Eliſabeth ſchauete jetzt mit ihrer ganzen Seele hin nach dem Boote; ſie gewahrte, wie Magdalena auf der Bank einen Mantel ausbrei⸗ tete, und wie gleich darauf ein Offizier einſtieg, gefolgt von einem andern Frauenzimmer, in welchem Bartholins Gattin, trotz der vielen Jahre in welchen ſie ſie nicht geſehen, auf der Stelle Eleonore Ulfeld wieder erkannte.„Seht,“ riek ſie lebhaft zu ihrer Umgebung gewandt,„ſeht, jetzt tritt ſie auf den Rand des Bootes, der Offizier reicht ihr die Hand hin, jetzt ſetzt ſie ſich, ihre Zofe ſchlägt den Mantel über ihre Füße,— ſie wendet ihr Geſicht vom Lande ab, ſie ſtarrt in die Wellen.“—
Holſt reichte ihr das Fernglas hin, Eliſa⸗ beth verſuchte es davon Gebrauch zu machen, aber es war ihr unmöglich, ihre Thränen ver⸗
dunkelten ihr den Blick, und ihre Hände zitter⸗
ten, ſo daß ſie das Glas nicht zu halten ver⸗


