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ihm ergangen, ſeitdem ſie ſich nicht geſehen hätten. 16. „Nun, wie es ſo in der Welt zu gehen pflegt,“ antwortete Holſt,„heute gut, morgen ſchlecht; jedoch im Ganzen mehr das Letztere als das Erſtere. Wäre der Graf— wäre Ulfeld, wollte ich ſagen, länger am Ruder geblieben, hätte er für ſeinen treuen Diener wohl beſſer geſorgt. Jetzt muß ich mich noch glücklich prei⸗ ſen, daß er mir einen Hegereiterdienſt verſchaffte, gerade noch in dem Augenblicke, in dem er ſelbſt auf der Wippe ſtand. Vor Zeiten hätte ich Nie⸗ mand rathen wollen, mir eine ſolche Anſtellung anzutragen, aber das Sprichwort ſagt:„Noth lehrt beten.“ Ein ſchlichter grüner Rock iſt doch beſſer als gar keiner.“
„Da habt Ihr Recht,“ erwiederte Arenzen, „aber nun von etwas Anderem zu reden, viel⸗ leicht könnt Ihr mir ſagen, was hier ſo viele Menſchen zuſammengeführt hat, und weshalb ſie ſämmtlich ſo neugierig auf das Meer hinaus ſchauen.“*
Holſt ſtutzte, gleichſam als wundere er ſich über dieſe Frage, dann aber entgegnete er mit


