ſtrophe niemand mit Gewißheit vorausſagen kann. Man kann zwar nicht leugnen, daß Ulfelds Heftigkeit und Ehrgeiz dazu beigetragen haben, ihn zu ſtürzen; ſeine mächtigen Feinde aber haben auch das Ihrige gethan, und ſein Stolz gab ihnen die Waffen in die Hände und Gelegenheit, ihn bei dem ſonſt ſanftmüthigen Friedrich dem Dritten anzuſchwärzen.“
„Noch mehr aber vergrößerte Ulfelb die Kluft, welche ihn jetzt von ſeinem Vaterlande trennte, durch die Herausgabe ſeiner ſogenann⸗ ten Ehrenrettung, welche in Greifswalde erſchien, in Dänemark aber ſofort ſtreng verbo⸗ ten wurde, Seitdem hielt ſich nun Ulfeld mit ſeiner Gemahlin größtentheils in Schweden auf, wo ſie, mehreren Berichten zufolge, in großen Gunſten bei der Königinn Chriſtine ſtanden, welche ſich auch am däniſchen Hofe mehreremale, jedoch nur vergebens, für ſie verwendete. Als Chriſtinens Nachfolger, König Carl Guſtav, vor vier Jahren über Holſtein zog, um Dänemark zu bekriegen, folgte ihm Ulfeld.“ G
„Wie, er folgte ihm?“ unterbrach Eliſa⸗ beth den Geliebten in einem Sch merz verkünden⸗


