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Das Ideal
Entstehung
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Anna und flüſterte:„da dürfen wir nicht ſpie⸗ len, dort iſt des Vaters Zimmer; er iſt zu Hauſe!“

Eliſabeth blickte ſich ſcheu um, trippelte dann wieder zum Cabinette heraus, und fragte:„iſt denn Dein Vater ſo böſe?“

„Ei warum nicht gar,“ lachte Anna,„böſe iſt er gar nicht, aber er mag keinen Lärm leiden, er hat immer viel zu thun, auch iſt jemand bei

ihm, wie ich glaube.“ Sie hatte dieſe Worte kaum

ausgeſprochen als ſich die Thür des Cabinets öff⸗ nete und die holländiſchen Herren rückwärts und mit vielen ehrerbietigen Verbeugungen heraus⸗ traten..

Der Graf, den Eliſabeth auf den erſten Blick wieder erkannte, ſtand innerhalb des Ge⸗ machs, bis ſie ſämmtlich fort waren, darauf lief die kleine Anna zu ihm, erfaſſte ſeine Hand, küßte ſie und gab ihm auf mannigfache Weiſe ihre kindliche Liebe zu erkennen; der Graf dage⸗ gen klopfte ihr die Wange und begab ſich mit

ihr in das Gemach ſeiner Gemahlin, wohin auch die kleine Eliſabeth folgte. Die Gräfin ſaß jetzt auf dem Kanapee und ſpielte Schach mit dem