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Das Ideal
Entstehung
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führte ſie die Stiege hinauf. Die Diener und mehrere Neugierige, welche ſich hereingedrängt hatten, verbeugten ſich als das gräfliche Paar vorüberſchritt, bis faſt auf die Erde, ja ſelbſt Arenzen, welcher ſonſt kaum ſeine Mütze zu rücken pflegte, verneigte ſich zu Eliſabeths großer Ver⸗ wunderung heute ſo tief, als es ſein ſteifer Rücken nur geſtatten wollte. Der Graf grüßte nach beiden Seiten hin mit freundlicher Herablaſſung, ohne daß jedoch der Blick ſeiner ſchwarzen lebhaf⸗ ten Augen auf jemand insbeſonders haftete; die Gräfin richtete dagegen ihre ſchönen himmelblauen Augenſterne bald auf dieſen bald auf jenen mit unbeſchreibbarer Milde und Lieblichkeit. Einer ihrer Blicke machte auf das Herz der kleinen Eliſabeth einen ſo tiefen Eindruck, daß ſie denſelben, ſelbſt in den ernſteſten Momenten ihres Lebens, nicht vergeſſen konnte.

Am Oberende der Treppe ſtand eine Depu⸗ tation der Generalſtaaten, die ſich eingefunden hatte, um das gräfliche Paar bei ſeiner Ankunft zu bekomplimentiren. Zwei von ihr: Herr Johann van Gent von der Ritterſchaft aus Geldern, und Herr Wilhelm Boreel, Herr auf