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für ein ungeheures Gefolge mit ſich, als er vor einem Jahre nach Holland kam.“
„Habt mir auf den Herrn nichts zu ſagen,“ bem erkte der Maler;„thut er wie ein König, bezahlt er auch wie ein König, auch iſt er freund⸗ lich und herablaſſend gegen jedermann, das haben wir ja geſehen, als er zum letztenmal hier war. Und wenn er in ſeinem Herzen auch ſtolz iſt, wer iſt denn ſchuld daran? Erweiſ't man ihm nicht überall faſt königliche Ehre? Verlangten nicht ſelbſt die Generalſtaaten, als er zum erſten⸗ mal hier war, daß ſein Sohn, der hier geboren wurde, zur Ehre der Republik, Leo der Belgier genannt werden ſolle? Verehrten ſie ihm nicht die koſtbare goldene Kette, weiche 383 Loth wog, und betrachteten ſie es nicht als eine Ehre, daß er ſie annahm und zu tragen verſprach; ja, rühmt nicht jeder Reiſende, der ihm auch nur ein ein⸗ zigesmal auf ſeinem Lebenswege begegnete, ſei⸗ nen ausgezeichneten Verſtand, ſeine große Bele⸗ ſenheit, ſeinen faſt königlichen Reichthum und ſeine fürſtliche Freigebigkeit?“—
Der freundliche Leſer ſieht aus dieſer Be⸗ trachtung unſeres Holländers, welcher, durch das


