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che gethan, und ſo ſollte man doch denken daß der Herr Graf zufrieden ſeyn könne!“
Ohne ſie auch nur eines einzigen Blickes zu würdigen, fuhr der Stallmeiſter, zu dem Be⸗ dienten gewandt, fort:„Sind auch Zimmer für den Herrn Doktor eingerichtet worden? hübſche und bequeme Zimmer, ſo als ob ſie für den Herrn Grafen ſelbſt beſtimmt wären?“ Louis bejahte dieſe Frage und der Stallmeiſter fuhr fort:„Ich muß ſie ſelbſt in Augenſchein nehmen, der Herr Graf hat es mir ausdrücklich anempfohlen. Der Doktor kommt zwar nicht gleich mit, wird aber bald nachher eintreffen; vor allen aber, Louis, verlangt der Herr Graf, daß in den Gemächern ſeiner Gemahlin die größte Pracht angebracht werde, er ſelbſt will ſich behelfen, ihr aber darf es an nichts fehlen, denn ſie iſt eine Königs⸗ tochter und gewohnt als eine ſolche behandelt zu werden.“
Der Bediente verſprach mit einer tiefen Verbeugung alles beſtens zu beſorgen.
„Wird aber auch die zahlreiche Dienerſchaft des Grafen hier Raum haben?“ fragte Holſt weiter;„der Herr bedarf aller ſeiner Leute, es


