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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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nicht uͤberſchreiten, ohne beſorgen zu muͤſſen, den Fremden aufzuſchrecken und ihn zu ver⸗ jagen; andrerſeits aber verlangte ihn ſehn⸗ ſuchtsvoll danach, uͤber den raͤthſelhaften Fremden irgend einen Aufſchluß zu erhalten, der ihn in den Stand ſetzen konnte, demſelben

uͤtzlich zu werden. Er ließ ſich demnach unter

„einem ſchattengewaͤhrenden Baume nieder, und richtete ſeine Blicke feſt auf die kleine Gruppe am jenſeitigen Ufer.

Er hatte dieſen Platz kaum eingenommen, als ſich Stanley, welcher bisher das Antlitz mit den Haͤnden bedeckt, ausgeſtreckt dagelegen hatte, langſam aufrichtete, ſein Haupt in die Hand ſtuͤtzte, und ſeinen ausdrucksvollen

Blick zum Himmel richtete. Das Huͤnd⸗ chen ſprang, als es die Bewegung ſeines Herrn gewahrte, empor, wedelte mit dem

Schwanze und leckte ihm die Haͤnde; eine 4 ☛