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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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ſchweigend durch die Kirche nach der Sacriſtei⸗ ſeine Blicke gedankenvoll zur Erde geſenke.

Wer iſt der Fremde? fragte des Pfarrers aͤlteſte Tochter, als ſie ſich nunmehr mit ihrem Vater zum Heimwege anſchickte.

Ich weiß von ihm nichts mehr als Du, entgegnete der Geiſtliche.

Noch nie ſah ich einen andaͤchtigeren Zuhoͤrer, fuhr Eliſabeth fort.

Auch ich nicht, bemerkte Herr Towns⸗ end. Als ſich nun aber der geſchwaͤtzige Kuͤſter anſchickte den beiden Jungfrauen mit redſeeli⸗ ger Zunge alles dasjenige zu wiederholen, was er ruͤckſichtlich des Fremden vor Kurzem dem Pfarrer mitgetheilt hatte, gebot ihm dieſer zu ſchweigen;ich ſelbſt, ſprach er,will mich nach dem Gaſthofe zum ſchwarzen Baͤren

begeben, und wegen dieſes ſeltſamen jungen

Mannes naͤhere Erkun digungen einziehen. Bis