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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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in einem einzigen Mantelſack von maͤßigem Umfange, der nur fuͤr eine kurze Reiſe berechnet ſchien, auch hatte er keinen anderen Reiſege⸗ faͤhrten bei ſich als ein kleines braun und weiß geflecktes Windſpiel, welches ſeinem Gebieter weder Tag noch Nacht von der Seite kam. Da er durchaus keine Auskunft uͤber ſich gab, noch geben zu wollen ſchien, weder ſeinen Namen noch ſeinen etwaigen Titel nannte; auch weder von der Urſache ſeines Aufenthalts, noch von ſeiner Abreiſe ſprach, iſt es leicht zu begreifen, daß ihn die Leute im Gaſthofe ge⸗ wiſſermaßen mit argwoͤhniſchen Vlicken betrach⸗ teten. Auch muß man in der That bekennen, daß das Weſen des Fremden gar Manches an ſich trug, vollkommen geeignet, wenn auch nicht grade den Verdacht, doch die Neugier der un⸗

wiſſenden Bauern rege zu machen. Er war ſchweigſam, duͤſter und zuruͤckhaltend; er ſprach