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Florencia, die Kazikenbraut
Entstehung
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furchtbaren Mißgeſchick, aus dem es entſtan⸗ den, ein ganz eigenthümliches Intereſſe, daß durch ihre perſönlichen Reize ſo wie durch ih⸗ ren Rang und Reichthum noch vermehrt ward. Ihre bitteren Spöttereien die ſie über das Mißlingen des Rachegeſchäfts ihrer ſogenann⸗ ten Ritter äuſſerte, feuerte ſowohl die Jüng⸗ linge, die mit ihr von la Concepcion nach Santiago gekommen waren, wie diejenigen, welche ſie jetzt zum erſtenmale ſahen, zu einem ſo übertriebenen kriegeriſchen Muthe an, daß Villagran faſt damit unzufrieden war; denn er lag an Wunden und Erſchöpfung kranf dar⸗

nieder, und hatte durch Voreiligkeit ſchon all⸗

zuſehr gelitten, um nicht den Wunſch zu he⸗ gen, bevor er neuerdings ins Feld zöge, die Ankunft der pernaniſchen Truppen abzuwarten. Endlich aber war er dennoch genöthigt dem Verlangen der kriegeriſchen Jünglinge wenig⸗ ſtens Etwas einzuräumen, und er geſtattete demnach den Flüchtlingen, die mit ihm vont l[a Concepcion gekommen waren, nach den

Trümmern zurückzukehren und die Stadt wie⸗

der aufzubauen, während eine Anzahl von

Kriegern unter dem Befehle ſeines Sohnes,

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