mußte ſofort auf ihr Lager geſchafft werden, welches ſie auch faſt den ganzen Winter hin⸗ durch zu hüten genöthigt war..
Don Francesco de Villagran ver⸗ brachte indeß die kalten Monate in deſto gröſ⸗ ſerer Thäͤtigkeit. Sein Bemühen eine zahl⸗ reiche Kriegsmacht zuſammen zu bringen, ward indeß von keinem günſtigen Erfolge gekrönt; denn mehrere Kaziken hatten, durch das Bei⸗ ſpiel der Arauconier ermuthigt, den Entſchluß gefaßt, gleich dieſen das Joch der Unterdrü⸗ cker von ſich abzuwerfen und ſich im nächſten Frühlinge mit ihren ſiegreichen Landsleuten zu vereinigen. Seine indianiſchen Bundesgenoſſen aber waren nicht die vorzüglichſte Hülfe, auf welche Villagran hoffte. Er ſandte Boten nach la Ciudad de los Reges, wie Luna oft pomphafter Weiſe genannt wird, und bat um Beiſtand. Auch verſprach der neue Vice⸗ könig, welcher durch ſtrenge Maßregeln den widerſpenſtigen Geiſt der Peruaner zur Ruhe gebracht hatte, ihm, ſobald die für kriegeriſche Operationen günſtige Jahreszeit eingetreten ſeyn würde, ſowohl zur See⸗ wie zu Lande, eine bedentende Anzahl von Hülfstruppen unter dem


