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Florencia, die Kazikenbraut
Entstehung
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„Ich weiß es ja ſchon, es iſt alles wahr, leider nur allzu wahr!“

„Florencia, meine theure Tochter, be⸗ ruhige Dich,“ flehte die Mutter, indem ſie das geliebte Kind mit ihren Armen umſchlang. Die Unglückliche ruhte einige Augenblicke lang ſchwei⸗ gend an der mütterlichen Bruſt, dann fuhr ſie neuerdings heftig empor.

„Ja, ja, gemordeter Vater, du ſollſt ge⸗ rächt werden,“ rief ſie, und ſich gleichſam, als wolle ſie ihre zerſtreueten Gedanken ordnen mit der Hand über die Stirn fahrend, fügte ſie hinzu,„aber wie iſt mir denn, kehrte nicht Villagran heim, delhline, mit Schmach be⸗

laſtet?

„So iſt es leider, mein theures Kind,“⸗ ſeufzte die Mutter, man befürchtet einen bal⸗ digen Angriff und alles ſchickt ſich demnach an die Stadt zu verlaſſen. Fühlſt Du Dich kräf⸗ tig genug Dich den Flüchtlingen anzuſchlieſ⸗

fen?⸗

„Fliehen, neuerdings wollen ſie fliehen?⸗ rief Florencia, und raſch ſprang ſie von ihrem Lager empor und feurig flammte ihr ſpaniſches Auge.„Wie, eine Horde von Barbaren ver⸗

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