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Sie hielt inne, unfähig auch nur noch ein einziges Wörtchen hinzuzufügen, Don Fran⸗ cesco blickte mit einem Ausdruck des innig⸗ ſten Mitleids auf die Beklagenswerthe.
„Jene Nachricht, Donna Florencia,“ entgegnete er,„iſt nur allzu gegründet. Ich ſelbſt erkannte mit dieſen meinen beiden Augen in dem Heerführer der Arauconier den Kaziken Lautaro. Er ſchlug uns, er, er verfolgt uns. Ich habe keinen Augenblick zu verlieren, ſoll ſeinem weitern Vorrücken Einhalt gethan wer⸗ den; ſeine ſpaniſche Erziehung macht ihn zu unſerem furchtbaren Gegner.“ So ſprechend, winkte er der Unglücklichen ſich hinweg zu be⸗ geben, und wandte ſich dann wieder zu ſeinen Räthen. Sein Wink aber und ſeine letzten Worte, waren für Florencia verloren gegan⸗ gen, ſo ſehr hatte ſie der erſte Theil ſeiner Rede mit Entſetzen erfüllt. Lautaro, der lebende Lautaro an der Spitze des feindlichen Heeres, was konnte er anders ſeyn, als ein treuloſer Verräather an den Ihrigen, als ein Abtrünniger vom wahren Glauben, als der Mörder ihres Vaters; ihr Gehirn ſchien unfä⸗ hig dieſe furchtbare Ueberzeugung aufzuneh⸗


