— 20—
der letzten Tage mit dem Tode ſeines Vaters und mit der Trennung von ſeiner Geliebten allzuſehr beſchäftigt geweſen, als daß er über das Verhaͤltniß der Spanier mit ſeinen Lands⸗
1 leuten haͤtte nachdenken können. Der Anblick
der in Trümmern daliegenden Veſte, hatte ihn zuerſt wieder zum klaren Bewußtſein zurückge⸗ rufen. Aber er hatte mit den Gefühlen eines Spaniers auf die rauchende Ruine geſchaut, und während ex zurück zu der indiſchen In⸗ fanterie ſprengte⸗ ſo wie im Anfange des Kam⸗
pfes keinen andern Gedan ken genährt, als den,
nach ſeinen möglichſten Kräften dazu beizutra⸗
gen, daß ſich der Sieg auf die von ſeinem künftigen Schwiegervater befehligte kleine Hel⸗ denſchaar lenke. Nach und nach aber ward ſei⸗ ne Aufmerkſamkeit auf den nicht zu beugenden Muth, auf die unerſchütterliche Tapferkeit der im Vergleich zu den Spaniern nur ſchlecht be⸗ waffneten Arauconier gezogen. Unwillkührlich ſtahl ſich eine innige Theilnahme an ihrem Schick⸗ ſale in ſeine Seele; Erinnerungen aus ſeiner Kindheit erſtiegen in ſeinem Innern. Der Ge⸗ danke, daß er ſelbſt dazu beitrage, ſeine Lands⸗ leute zu unterdrücken; ihre ſchmachvolle, un⸗


