ſchauen„erſchienen ihm Indianer und Spanier in einem und demſelben Lichte, in beiden ſah er nur die Unterthanen eines und deſſelben mächtigen Herrſchers; wobei es ihm indeß klar einleuchtete, daß die erſtern weit weniger ge⸗ bildet waren, als die Letzteren; und wenn er ſich dann und wann einem patriotiſchen Trau⸗ me hingab, geſchah es nur, um Pläne zu ent⸗ werfen, die Indianer auf eine höhere Stufe der Kultur zu bringen, und ſie ihren ſpaniſcen Brüdeun gleich zu ſtellenn
Die Gerüchte, welche ſich in la Loneepe ciyn perbreitet hatten, erregten alſo bei Lau⸗ taro beſonders nur die Beſorgniß, daß die Spanier bei dieſer Gelegenheit vielleicht ihre Obergewalt nicht mit Mäßigung ausüben, und die Indianer nicht mit der von ihm gewünſch⸗ ten Nachſicht behandeln möchten. Er ging ei⸗
nige Tage etwas zerſtreut umher, und zeigte
ſich ſeiner geliebten Florencia oft mit einer Wolke auf der Stirne, ein Umſtand, welcher ihren Stolz und ihre Liebe verletzte. Die Er⸗
klärung, welche ihre, an ihn in dieſer Rück⸗
ſicht gerichteten Fragen herbeiführten, war kei⸗ neswegs geeignet, jene Gefühle zu beſchwig⸗
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