geriſchen Uebungen aber zeichnete er ſich bald vor ſeinen Gefährten aus, und raſtlos beob⸗ achtete er alle Bewegungen des Feldherrn mit einem ſo ſcharfen Auge, daß Valdiwia bald
in ihm den künftigen Helden prophezeihte. Nachdem das Uebergewicht der ſpaniſchen Waffen die Ruhe in dem ganzen eroberten Lan⸗ de hergeſtellt hatte, lud Valdivia, welcher ſich ſeit Jahren des Beiſammenſeyns mit ſeiner Familie nur dann und wann, wenn er auf kur⸗ ze Zeit Santiago beſuchte, erfreut hatte⸗ 4 ſeine Gemahlin und ſeine Kinder ein, ſich zu ihm zu begeben. Donna Juanna de Val⸗ diyia folgte unverzüglich dieſer Aufforderung und hrachte ihre Kinder mit ſich: zwei Knaben, welche während Valdivia's Aufenthalt in Chili geboren waren, und eine Tochter, Flo⸗ rencia genannt, das einzige Kind, welches
hatte, noch übrig war; ein liebliches Madchen, nur um zwei Jahre jünger, als der Kaziken⸗ Knabe Lautaro.— Von dieſer Zeit an be⸗ gleitete nunmehr Do nna J ugnna ihren Gat⸗ ten auf Reiſen durch die verſchiedenen Diſtrikte ſeines Gouvernements, und theilte mit ihm
ihr von denen, die ſie aus Peru mitgebracht


