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ruͤck, wo ſie Alles neugierig und aͤngſtlich mit ein⸗ ander fluͤſternd fanden. Den Bemuͤhungen des Schloßherrn und ſeiner Freunde gelang es bald, die Anweſenden zu beruhigen. Kaum hatte man ſich indeß wieder zum Tanze gereihet, als ploͤtzlich an die nach dem Garten fuͤhrende, jetzt verſchloſ⸗ ſene Thuͤr gepocht ward. Thomas Stanley ſprang hinzu und oͤffnete, und herein traten, Lady Do⸗ rothee und ihr Geliebter, der Sohn des Grafen von Rutland.
„Wo iſt mein Vater? wo iſt mein Vater?“ rief die Jungfrau, und ſich in die Arme des Schloßherrn ſtuͤrzend, fuhr ſie flehend fort:„Ver⸗ zeihung, mein Vater! Verzeihung!“
„Die magſt Du mir ſpenden, meine Tochter,“ entgegnete Sir George Vernon mit Freudenthraͤnen in den Augen.„Wo aber iſt Dein Geliebter, Dein zukuͤnftiger Gatte, mein Sohn?“
Der Abentheurer, denn ſo wollen wir ihn noch nennen, trat heran, und der Ritter von Haddon ſchloß ihn in ſeine Arme.
Um Mitternacht wurden, der in der Familie
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