Teil eines Werkes 
3. Band (1824)
Entstehung
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ders.Reginald, ſprach ſie heftig bewegt,wir muͤſſen uns jetzt Lebewohl ſagen.

Keineswegs, Conſtanze! erwiederte der Je⸗ ſuit,ich bleibe ja in der Naͤhe, wir werden uns oft, ja taͤglich ſehen.

Das darf nicht ſeyn, entgegnete die Alte, wir haben uns heute nach vierzigjaͤhriger Tren⸗ nung zum Erſtenmale und auch zum Letztenmale wiedergeſchauet!"

Weshalb zum Letztenmale, Schweſter? ſprach der Geiſtliche;hat dir mein Betragen denn mißfallen?

Das ſage ich nicht, ſprach das Weib, aber unſer Stand im Leben iſt ſo verſchieden, du darfſt ferner nicht der Bruder der armſeligen Conſtanze Onshaw ſeyn. Du biſt geehrt von großen Herrn und Fuͤrſten, und ſitzeſt an ihrer koſtbaren Tafel, waͤhrend man mich, wie einen Hund, von der Schwelle forttreiben wuͤrde. Ziehe hin in Frieden.

Ich kann dich ſo nicht verlaſſen, ſprach der Jeſuit;Elend hat dich bitter gemacht; haͤtte