Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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chen, aber ich habe ein maͤnnliches Herz, fuhr ſie lebhafter fort,ich weiß um Euer Geheimniß, und rathe Euch, gebt Euer verbrecheriſches Unter⸗ nehmen auf wo nicht, ſoll die Koͤnigin alles erfahren; nehmt Euch in Acht, ich hule ein wach⸗ ſames Auge auf Euch..

Miit dieſen Worten wandte ſie ſich von ihm ab; der Verraͤther aber hielt ſie zuruͤck, und

ſprach, denn er war, da er ſie auf dem Thurme mit Lady Dorothee geſehen, uͤberzeugt, daß ſie um

die Liebſchaft ihrer Schweſter mit dem Abentheurer wiſſe, mit einem boshaften Laͤcheln:Sind Euch die Geheimniſſe Eurer Freunde lieb, reizende Jungfrau, ſo draͤngt Euch ja nicht in die Mei⸗ nigen. Daß ich als Hochverraͤther befunden wur⸗ de, koͤnnte Euch nur e henig nuͤtzen, daß aber die ſchoͤne Dorothee Was ſagt Ihr? unterbrach ihn Marga⸗ rethe von maͤchtiger Angſt ergriffen. Eine Buhlſchaft mit einem Buben unter⸗ haͤlt, den ich noch heute niedergeſtoßen haben wuͤrde, haͤtte er den Muth gehabt, mir entgegen zu tre⸗

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