gen, wenn ſie ſein Weib geworden,“ bemerkte Stanley,„verlohnt ſich's der Muͤhe, ſollt Ihr ſehen, wie ich alles thun werde, ſie dem wilden Geſellen abtruͤnnig zu machen. Ueberdem muß ich dieſen Abentheurer ins Auge faſſen.“
„Ja, wenn es ihm beliebt,“ entgegnete Sir Simon,„er kommt und verſchwindet wie ein Schatten, iſt ſtets da, wo man ihn am wenig⸗ ſten erwartet, nie aber dort, wo man ihn zu fin⸗ den gehofft.“
„Am Ufer des Wye laͤßt er ſich dann und wann ſchauen,“ nahm ploͤtzlich Sir Simons Knecht das Wort, der uͤber den Hals ſeines Gauls gelehnt, das Geſpraͤch der beiden Reiter mit angehoͤrt hatte.
„Schweig, Burſche!“ droh'te Eduard Stan⸗ ley,„es will ſich nicht geziemen, daß ein Knecht Theil an der Unterredung der Ritter nimmt.“
„Zuͤrnt ihm nicht, meinem Septimus,“ bat Sir Simon, mer iſt ein gar wackerer Junge, zwar erlaubt er ſich dann und wann etwas zu diel Freiheit, das aber iſt eine Folge meiner


