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Cabri oder Die Brandruine bei Boza und Paulinens Schicksale / von Georg Lotz
Entstehung
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immer nicht; unterbrach ihn Baldi, Donner und Wetter, wenn ich ihn jetzt hier haͤtte.

Da wuͤrdet Ihr wieder mit ihm ſchel⸗ ten und zanken wie gewoͤhnlich! Ihr behandelt ihn wahrlich mit einer Haͤrte

Die durchaus nothwendig iſt, fiel das Oberhaupt der Schleichhaͤndler ein,um mit dem Buben fertig zu werden. Hat der Junge ſich nicht ſchon hundertmal unterſtan⸗ den, mir Vorſtellungen zu machen. Mein Steand, meint er, ekele ihn an, waͤre ich

3 da ſchwach geweſen! aber Tauſendſapper⸗

ment, er kam ſchoͤn an, ich fuhr ihm auf den Hals wie ſich's gebuͤhrt jetzt ſchweigt

er und gehorcht, und ſo hoffe ich, er ſoll

mir mit der Zeit Ehre machen. Hier vernahmen ſie ploͤtzlich ein Geraͤuſch vor dem Hauſe, die Thuͤr ward geoͤffnet und

herein flog der raſche Cabri, ein ſechzehnjaͤh⸗

riger Knabe aus deſſem Antlitz zwar Muth euchtete, deſfen dabei ſanfte Zuͤge aber, zu