Gluͤcks.— Konnte ich ahnen daß mir das Leben noch ſolche Freuden aufgeſpart haben koͤnnte, als ich noch vor wenig Monaten jeden ſcheidenden Tag mit dem Ausruf ent⸗ ließ: Wohl mir, wieder ein Tag weniger zu leben und zu leiden!— Taͤglich weide ich mich an dem Anblick meiner einzig ge⸗ liebten Wanda.) Die ſchoͤne Jahreszeit hat den groͤßten Theil des Stadtadels auf das Land gefuͤhrt, die großen ermuͤdenden Ge⸗ ſellſchaften haben ſich in kleine froͤhliche Zir⸗ kel, in Spazierfahrten, Landparthien und dergleichen aufgeloͤſt. Die Graͤfin L. be⸗ wohnt einen ſchoͤnen Garten bei der Stadt, und ſieht hier taͤglich ihre Bekannten. Bald wandle ich dort mit Wanda die dunkeln Laubengaͤnge entlang, bald ſchaukeln wir im leichten Kahn auf dem Silberſtrome der Weichſel dahin, bald ſehen wir uns auf den verſchiedenen Spaziergaͤngen, oder bei Beſu⸗ chen der Nachbarſchaft. Zuweilen wird mir auch das Gluͤck ſie einige Augenblicke allein zu ſprechen, und die unnennbare Wonne der Liebe aus ihrem ſeelenvollen Blicke zu ſchluͤr⸗
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