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Emilie, oder So liebt ein deutsches Herz
Entstehung
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— 31— zuruͤcklaſſe; warte meine Blumen, damit ich, wenn ich einſt zuruͤckkehre, keine zu be⸗ krauern habe!

Lebe wohl, lebe wohl melne Emillie⸗ Ewig Deine Valeria.“

Die Allegorie, die ich, als Bild ihres Lebens, bei meinem letzten Beſuche bei ihr ſah, war dieſen Zeilen beigeſchloſſen. Mit tauſend Thraͤnen habe ich es benetzt, und immer fließen ſie von Neuem, wenn ich es betrachte, und die deutungsreichen Worte leſe, die ſie mir ſchrieb. Alle meine Spa⸗ ziergaͤnge beſchraͤnken ſich jetzt auf Vale⸗ riens Garten; ich ſpiele dort ihre Muſi⸗ kalien auf ihrem Fluͤgel; ich zeichne nach ihren Muſtern auf ihr eſe Staffelei— aber ſie, die mich liebend unterrichtete, fehlt!—

Eilfter Brief. Emilie an Adelheid⸗ Ich habe jenen Offizier wieder geſehen,

der mir meine Valeria geraubt! denn Er

und nur Er, iſt die Urſache ihrer Entfernung.