Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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1.

Jo ward in dem Hauſe meines Freundes Dal⸗ rymple mit dem herzlichſten Wohlwollen aufge⸗ nommen. Er und ſeine Gattinn, eine recht wuͤrdige und ſchlichte alte Frau, behandelten mich, als ob ich ihr Sohn geweſen waͤre, und nicht als den armen hilfloſen Fremdling, der ich war. Sie hatten nie Kinder gehabt, und drei ſehr große Katzen und eben ſo viele ſehr kleine Hunde und ein ganzes Vogelhaus voll Papageien, Haͤnflinge, Rothkehlchen, zahmer Raben und wer weiß was ſonſt noch, ließen in ihrem Herzen noch Raum fuͤr rein menſchliches Wohlwollen.

Dalrymple hatte ſchon einen Lebensplan fuͤr mich gemacht, der nichts weniger als unausfuͤhr⸗ bar war. Sein Bekannter, der erſte Wundarzt im benachbarten Marktflecken, wurde alt, und hatte ſich ſchon betlagt, daß es ſeine Kraͤfte ihm kaum noch geſtatteten, Kranke auf dem Lande zu beuchen.Ich gehe morgen mit Ihnen in's Staͤdtchen, ſprach Dalrymple, und fuͤhre Sie bei Herrn Ronaldſon ein. Iſt es ſein ernſtli⸗

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