Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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sielleicht der Saum ihres Kleides an die Ruͤck⸗ lehne meines Stuhles, ſelbſt an meinen Rock ſtreifen koͤnnte. Sie hatte aber zufaͤllig den andern Weg genommen und erſchien gerade vor meinen Blicken. Ich konnte nicht weg⸗ ſehen. Sie kam heran; und es traf ſie mein todtenaͤhnlicher Starrblick, und ich ſah, wie ein ploͤtzliches Zittern die herrliche Geſtalt ergriff. Sie oͤffnete ihre Lippen, und preßte ſie ſogleich wieder zuſam⸗ men, als ob ſie von Froſt erſtarrt geweſen waͤren. Es war das Werk eines Augenblickes, des ſchnellſten Augenblickes. Sie ging vor⸗ an, und die Thuͤre ſchloß ſich hinter der Letz⸗ ten in der Reihe. Ich hatte noch einmahl jene Augen geſehen in die Tiefe dieſer braunen Augen geblickt. Es war Katharina, dieſelbe Katharina, jene unerreichbare, un⸗ ausſprechliche Liebenswuͤrdigkeit, und doch wie veraͤndert in Anſehen und Benehmen! Wel⸗ cher kalte ſinſtre Gram war es, der auf dieſen Thron der Schoͤnheit ſich geſetzt hatte? Wo⸗ her dieſer veſtaliſche Truͤbſinn, dieſer aͤltliche Ernſt, dieſe ſeierliche, ſchwermuͤthige, traurige