Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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rade dieſe Wirkung ſeiner Gebrechlichkeit nicht ſehr bedauerte. Er war in der That ein gut⸗ muͤthiger, ſchlichter Mann, der Wohlwollen und Guͤte gegen Jedermann mit den, ſeitzem ³ Berufe und Stande eigenen ſpaßhaften Mei⸗ nungen von ſeiner Wichtigkeit verband. Sei⸗ ne alte Mutter wohnte am andern Ende der Huͤtte, und ſelten verging ein Tag, ohne daß ſie ein Paarmahl ihr Spinnrad verlaſſen haͤtte, um in die Schulſtube zu gehen und ihre Augen an dem Anblicke ſeiner Herrlich⸗ keit zu weiden. Bei ſolchen Gelegenheiten ſchob der Ehrenmann ſeine Nachtmuͤtze her⸗ auf, gab ſich eine aufrechtere Stellung und ließ ſeine Vocabeln mit einem gebieteriſchern Tone hervorkommen. Die alte Frau ſchien uns beſonders gern in den lateiniſchen Stun⸗ den zu beſuchen, und ich habe die Thraͤnen aus ihren Augen ſtroͤmen ſehen, wenn ihr Sohn irgend ein erhabenes Bruchſtuͤck aus . dem Propria quae maribus herdonnerte. Er hatte allerdings eine ſchoͤne Stimme, und war ein trefflicher Vorſaͤnger. Ein Wochentag war der Freiheit und Freude geweiht, und ich weiß nicht, ob ich