ſelbe hinweg in die zerſtörte Stube und rief: Ba⸗ bel, Babel! Niemand antwortete. Aber durch die eingeſchlagenen Fenſter ſchien freundlich die Sonne herein— Sommervögel flatterten draußen vor dem Fenſter, Vögel zwitſcherten auf den na⸗ he ſtehenden Bäumen; der Kleine beruhigte ſich bald über die Abweſenheit der Menſchen, nicht ahnend, daß er ſo weit entfernt von ſeinem Hauſe ſey, und ſpielte draußen vor der Thüre, jagend nach Schmetterlingen, heiter und ſorglos, als ſey er in ſeines Vaters Garten. Er hätte ſeine muntere Jagd, über die er Eſſen und Trin⸗ ken vergaß, wohl noch eine ziemliche Weile in dieſem Waldthale fortgeſetzt, wäre nicht auf Ein⸗ mal hinter einem nahen Buſche, ein ſchwarzbrau⸗ nes, knochichtes Geſicht der Störer ſeiner Freude geworden. Otto ſchrie laut auf, als er das lauernde Geſicht, und ein Paar ſchwarze blin⸗ zelnde Augen, auf ſich gerichtet ſah. Wie ein Vogel vor der Klapperſchlange ſich ängſtlich dreht, ohne fortzukommen, ſo lief der arme Knabe im Umkreis des Hauſes herum, und wußte nicht, wo hinaus. Er fing laut an zu ſchreien. Das gelbe Geſicht gehörte einem alten Weibe, welches jetzt kopfſchüttelnd hinter dem Buſche hervor kam, und dem Kleinen zurief: mußt Dich nicht fürchten,
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