Teil eines Werkes 
1. Band (1821)
Entstehung
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Hier haſt du Brod, und ſey ruhig, ſagte jener. Der Kleine biß halbzufrieden geſtellt in das Brod, und ließ ſich dabey durch Dick und Dünne ziehen. Auf einmal ſtand dieſer ſtille, und ſah ſich verlegen um verflucht, ſagte er, ich weiß nicht mehr, wo ich bin.

Was ſagſt Du? fragte der arme Knabe, der kaum noch gehen konnte.

Nichts, nichts! rief jener: komm nur, wir ſind bald da. Den Argloſen mit ſich fortziehend, ſagte der Führer jetzt: da iſt ein Haus, komm, da wollen wir hinein gehen, und uns Milch ge⸗ ben laſſen. Morgen ſuchen wir den Baum wieder.

Iſt das meines Vaters Haus da will ich auch recht laufen, daß wir hinkommen. Sie lie⸗ fen eine kleine Anhöhe herab auf das Haus zu. Schon da? rief eine Stimme zum Fenſter heraus.

Macht nur auf, ſagte der Begleiter. Wir haben Hunger und Durſt.

Die Thüre that ſich auf, ſie traten hinein. Na! nal ſagte ein grämlicher Mann, mit ei⸗ nem Pfeifenſtummel im Munde ihnen entgegen⸗ kommend: wer ſeyd Ihr denn, und wo kommt Ihr denn ſo ſpät noch her?