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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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29 ſchiedenheiten zu bemerken, wo Alles neu war und Ehrfurcht gebot, war das Aufeallendſte in dieſer Tracht der loſe uͤber die Schultern fallende, hinten bis auf die Kniee hinab reichende, Mantel von grobem braunem Wollenzeuge, mit einem Saume von ro⸗ then Faͤden; die beiden Weſten, wovon die aͤuſſere offen, zuweilen von gruͤnem oder purpurfarbigem Sammet iſt und bis auf die Huͤften reicht, die innere aber in der Mitte mit Borten beſetzt und reich ver⸗ ziert iſt; eine breite Schaͤrpe oder ein Wehrgehenke um die Huͤften, worin eine Muskete, oder zuweilen auch deren zwei, und ein großes Meſſer getragen werden; die Schaͤfte dieſer Gewehre oft ſehr lang, und kuͤnſtlich mit Silber verziert; ein grobes Baum⸗ wollenhemd, das unter dem Guͤrtel hervor kommt, bis ein wenig unter die Kniee hinab reicht, beinahe dem ſchottiſchen Schurz aͤhnlich, und die baumwolle⸗ nen weiten Hoſen bedeckt; der lange Saͤbel; die kreisfoͤrmigen Schienen von Metall, welche Kniee und Knoͤchel beſchuͤtzen; die bunten Struͤmpfe und Sandalen; die kleine rothe Muͤtze, die gerade nur den Scheitel bedeckt, und unter welcher das Haar uͤppig nach hinten faͤllt, waͤhrend es vorne ſo kahl geſchoren iſt, daß Vorderhaupt und Schlaͤfe ganz ent⸗ bloͤßt ſind. Dazu kommt der Obermantel, eines der auffallendſten Stuͤcke der Albaniertracht, ein grobes,